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Catibía

Geschichte und Kultur

Yuca ist eine vielseitig verwendbare Knolle, die in der Ernährung der Taínos von großer Bedeutung war. Die Verarbeitung von Yuca zu Lebensmitteln reicht bis in die vorspanische Zeit auf Hispaniola, Kuba, in Venezuela, Panama, Honduras und anderen Gebieten der Großkaribik zurück. Diese indigenen Völker stellten aus geriebener und ausgepresster Yuca Casabe und andere Nahrungsmittel her und gewannen so einen Teig, der anschließend gebacken wurde, um Casabe herzustellen.


Auf der ganzen Insel wurde ein trichterförmiger Gegenstand aus Pflanzenfasern verwendet, um die Flüssigkeit der Yuca ablaufen zu lassen. Diese Technik stammt von den Taínos, die dafür ein Utensil namens Cibucán verwendeten. Dieses Werkzeug erleichterte das Auspressen der Yuca-Flüssigkeit, um die natürlichen Giftstoffe der Knolle zu entfernen – ein grundlegender Schritt für ihre richtige Zubereitung.


In der heutigen dominikanischen Gastronomie ist Yuca weiterhin eine vielseitige Zutat, aus der eine große Vielfalt an Gerichten entsteht, wie Empanadas de yuca oder Catibía, Bollitos de yuca, Pastelón de yuca, Panecico und gekochte Yuca. In jüngerer Zeit wurden zudem weitere Gerichte aus Yuca-Mehl entwickelt, wie zum Beispiel Cintas, eine Art Pasta.


Unter diesen Zubereitungen sticht die Catibía, auch Cativía genannt, als frittierte Teigtasche aus Yuca-Teig hervor, die mit verschiedenen Zutaten wie Schweinefleisch, Rindfleisch, Hähnchen, Fisch, Meeresfrüchten, Käse oder Gemüse gefüllt wird. In der Dominikanischen Republik ist sie besonders als traditionelles Gericht in der Weihnachtszeit verbreitet, sowohl an Heiligabend als auch bei der Feier zum Neuen Jahr.


Laut Wikipedia ist Catibía, auch Cativía genannt, ein Mehl, das durch Reiben, Auspressen und Trocknen von Yuca oder Maniok gewonnen wird. In der Dominikanischen Republik bezeichnet der Begriff Catibía jedoch speziell eine frittierte Empanada, die aus diesem Mehl hergestellt wird.

Die Catibía ist eine Delikatesse der dominikanischen Küche und sowohl im Streetfood-Bereich als auch in Gourmetrestaurants zu finden. Ihr Name stammt aus der arawakischen Sprache der Taínos und zeigt ihre tiefe Verbindung zu den indigenen kulinarischen Traditionen, die trotz der aufwendigen Zubereitung über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben sind.

Catibía

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Zutaten

Rezept und Zubereitung

ZUBEREITUNG DER YUCA
Die Yuca reiben oder mahlen.
Auf ein Baumwolltuch legen, bis sie getrocknet ist.
Auspressen, um die Flüssigkeit und die Stärke zu entfernen.
Optional durch eine Zentrifuge geben, um die Trocknungszeit zu verkürzen.
Das Mehl mit einem Sieb oder einem grobmaschigen Metallsieb sieben, um Klümpchen zu entfernen.


HERSTELLUNG DES TEIGS
Das Mehl in einen Caldero bei niedriger Hitze geben.
Das Aceite de bija hinzufügen und ständig umrühren, damit nichts anbrennt.
Nach und nach etwas aromatisierte Flüssigkeit, zum Beispiel Hühnerbrühe, hinzufügen.
So lange mischen, bis der Teig zusammenhält und die richtige Konsistenz zum Kneten und Formen hat.
Den Teig ruhen lassen, während die Füllung vorbereitet wird.
Wenn der Teig an den Fingern klebt, etwas mehr Yuca-Mehl hinzufügen.


FORMEN UND FÜLLEN
Den Teig mit Frischhaltefolie oder Plastik abdecken, damit die Feuchtigkeit erhalten bleibt.
Eine kleine Öffnung machen, um die benötigte Menge zu entnehmen.
Den Teig zu Kugeln formen und daraus Scheiben machen.
Die gewünschte Füllung hineingeben, zum Beispiel Fleisch, Käse, Meeresfrüchte, Schinken oder andere Zutaten.


FRITTIEREN
In reichlich heißem Öl frittieren, bis sie goldbraun sind.

Wo man dieses Gericht essen kann

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AVOCADO Restaurant

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Lemon Time

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Pasteles La Abuela

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