
Geschichte und Kultur
Arepitas de yuca sind ein traditionelles Gericht, das in der Dominikanischen Republik häufig als Vorspeise oder Beilage zu Mittag- oder Abendessen serviert wird. Sie sind außen sehr knusprig, innen weich und äußerst schmackhaft. Zubereitet werden sie aus Yuca-Teig, der mit der charakteristischen Süße von Anis verfeinert wird.
Yuca ist seit unvordenklichen Zeiten in unseren Ländern präsent und wurde von den ersten Bewohnern sogar als heilige Nahrung angesehen. Einer ihrer wichtigsten Götter war Yucahú Bagua Maórocoti.
Fray Ramón Pané schreibt in seinem Text Die Altertümer der Indianer über diese Gottheit: „Sie glauben, dass er im Himmel ist und unsterblich, dass niemand ihn sehen kann und dass er eine Mutter hat, aber keinen männlichen Ursprung; und diesen nennen sie Yacahú Bagua Maórocoti.“
Die Yuca (Manihot esculenta), die in einigen Ländern auch als Mandioka, Aipim, Guacamota, Casabe, Casava oder Lumu bekannt ist, ist ein mehrjähriger Strauch aus der Familie der Wolfsmilchgewächse.
Ursprünglich stammt sie aus dem Zentrum Südamerikas und wird heute in den meisten tropischen und subtropischen Regionen des Kontinents angebaut. Gabriel Atiles Bidó schreibt über die Yuca: „Pater José de Acosta erwähnt in seinem Werk Natur- und Sittengeschichte der Indias, dass es eine Art Yuca gibt, die ‚süß‘ genannt wird und nicht das im Saft enthaltene Gift besitzt. Diese Sorte wurde gekocht oder geröstet verzehrt und galt als gute Nahrungsquelle. Das aus dieser Yuca hergestellte Cazavi hat laut Acosta ‚eine lange Haltbarkeit und wird auf Seereisen anstelle von Zwieback verwendet‘. Die süße Yuca ist besonders auf den als Barlovento bekannten Inseln verbreitet, außerdem in der Dominikanischen Republik, auf Kuba, in Puerto Rico, Jamaika und in anderen Teilen der Region.“
Die Arepita de yuca ist nur eine von vielen Zubereitungsarten dieser Knolle, die von vielen als eine der besten überhaupt angesehen wird. Zu ihren wichtigsten Zutaten gehören geriebene Yuca, Ei, zerdrückter Knoblauch, Zucker, Anis, Margarine, Salz und Öl zum Frittieren.

Salz
1 EL
Menge nach Geschmack anpassen.

Pflanzenöl
1 Tasse
Erdnuss-, Mais- oder Sojaöl.

Anís de comer (Speiseanís)
1 EL

Weißer Zucker
1 EL

Butter
2 EL

Yuca (Maniok)
1 lb

Ei
2 Stk.
Güteklasse A.
Zutaten
Rezept und Zubereitung
ZUBEREITUNG
Alle benötigten Zutaten und Küchenutensilien bereitlegen.
Die Yuca schälen und waschen. Anschließend mit der feinen Seite der Reibe (Guayo) oder mit einer Küchenmaschine reiben.
DIE ZUTATEN VERMISCHEN
Die geriebene Yuca in einem sauberen Baumwolltuch ausdrücken, bis die gesamte Flüssigkeit entfernt ist.
In einer Schüssel die Eier verquirlen. Die ausgedrückte Yuca hinzufügen und vermengen.
Butter, Salz und Anis dazugeben. Alles gut mischen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
DIE AREPITAS FRITTIEREN
Das Öl in einem Caldero oder in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen.
Mit einem Esslöffel Portionen der Mischung entnehmen und kleine Küchlein formen.
Höchstens vier Küchlein gleichzeitig frittieren, damit das Öl nicht zu stark abkühlt.
Frittieren, bis sie auf beiden Seiten goldbraun sind.
Aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier legen, damit überschüssiges Fett entfernt wird.
Wo man dieses Gericht essen kann

AVOCADO Restaurant
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